Einbindung gesellschaftlicher Akteure in die Planungsphase großer Forschungsprojekte

Projektbeschreibung

Große Forschungsvorhaben zielen darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse und häufig auch die Grundlagen für gesellschaftliche und politische Entwicklungen zu liefern und geben aufgrund der Pfadabhängigkeit von Politik oft auch für folgende Entwicklungen die Richtung vor. Dabei werden in der Regel die Vorhaben in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und unter Einbezug der Fördergeber entwickelt und entschieden. Insbesondere für die Nutzung der entstehenden Ergebnisse gibt es jedoch neben wissenschaftlichen Akteuren auch zahlreiche relevante zivilgesellschaftliche Stakeholder.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, Fragestellungen aus der Gesellschaft in forschungsgetriebene Vorhaben einzubinden, die auf lange Sicht gesamtgesellschaftliche Strukturen prägen werden. Nur durch die frühzeitige Einbindung kann der Gestaltungsspielraum ausgenutzt werden. Dazu werden unterschiedliche Formate hinsichtlich ihrer Eignung für eine frühe Beteiligung dieser Stakeholder in Antragsprozessen evaluiert und die Ergebnisse in Form einer Handreichung zur Verfügung gestellt.

Als Fallbeispiel dient das aktuelle Vorhaben zur Digitalisierung und Erschließung der Sammlungen des Museums für Naturkunde. Dafür führen die Projektpartner fünf sogenannte Inspirationsworkshops am Museum für Naturkunde durch und dokumentieren diese um sie für eine spätere Antragsstellung zu nutzen. Die stattfindenden Veranstaltungen finden sich hier.

Partner

  • Museum für Naturkunde Berlin – Leibniz Institut für die Evolutions- und Biodiversitätsforschung
  • Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
  • GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

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